Damit die Affäre nicht auffliegt...

Verdammt, Kratzspuren! 10 Tipps für Fremdgeher.

Betrügen ist so eine Sache. Moralisch verwerflich, menschlich nachvollziehbar. David Stahl gibt Tipps, damit ihr nicht erwischt werdet.
Seitensprung tut gut! Jetzt aber nicht erwischen lassen.

Für einen Seitensprung kann es viele Gründe geben. Mal war der Alkohol der eigentliche Übeltäter oder die Luft ist raus aus der Beziehung. Unser Autor David Stahl meint, das kann schon mal passieren. Blöd wird’s nur, wenn es durch Leichtfertigkeit die Beziehung kostet, die man eigentlich nicht verlieren will. Wer also unbedingt seinen Partner betrügen muss, sollte sich wenigstens nicht dabei erwischen lassen. Damit alles inkognito bleibt, hat Stahl ein paar hilfreiche Tipps für Fremdgeher.

Von David Stahl

Die Mädels stehen den Jungs in nichts nach, wenn es um einen Ausrutscher geht. Laut einer Umfrage sind 43 Prozent der deutschen Frauen ihren Männern schon mal untreu gewesen, bei den Herren waren es 46 Prozent. Also fast Gleichstand. Die Franzosen und Italiener sind übrigens Europameister in Sachen Untreue: Hier schaffen es die Männer auf stolze 55 Prozent, die Frauen dagegen nur auf 32 Prozent in Frankreich bzw. 34 Prozent in Italien. Kein Wunder, wo sich doch selbst Staatschef Hollande und der ehemalige Staatschef Berlusconi ein Vergnügen in fremden Betten gönnten. Beiden kam man irgendwann auf die Schliche.

Wie ihr seht, nimmt Fremdgehen eher selten ein gutes Ende – zumindest wenn euch jemand erwischt. Im schlimmsten Fall ist dieser jemand eure Freundin oder Ehefrau und die trifft es dann gleich am härtesten. Einen Seitensprung mit seinem eigenen Gewissen auszumachen, ist die eine Sache. Aber seine Liebste sollte man nicht gleich unnötig damit belasten. Denn für die Partnerin kann ein Geständnis krasse Selbstvorwürfe und eine große psychische Belastung zur Folge haben. Manchmal macht es deshalb Sinn, sich zuerst selbst darüber Gedanken zu machen, warum man untreu ist.

Beim letzten Fußballabend saß ich mit Martin, einem guten Freund aus vergangenen Tagen, zusammen. Das Spiel war langweilig, und ich versuchte mich im Small Talk. Die üblichen Fragen zu Job und Familie wechselten die Seiten. Als ich ihn aber auf seine Beziehung mit Stephanie ansprach, winkte er ab. Seine Beziehung liefe seit knapp einem halben Jahr nicht mehr rund und stünde auf der Kippe.

Dann erzählte er mir, dass vor zwei Monaten diese unbekannte Schöne auf einer Firmenfeier aufgetaucht sei. Sie hätten sich den ganzen Abend lang prima verstanden, und irgendwann kam eins zum anderen. Sie landeten miteinander im Bett. In ihrem. In Martins Bett lag ja Stephanie.

Mittlerweile haben beide eine feste Affäre. Und obwohl Martin die kleinen Ausbrüche aus dem Beziehungsalltag genießt, fürchtet er gleichzeitig, von seiner Freundin ertappt zu werden. Denn verlieren will er Stephanie nicht.

Ich will Martin nicht dafür verurteilen. Dafür sind mir ähnliche Dinge schon zu oft selbst passiert. Also soll es hier nicht darum gehen, den bösen Betrüger mit erhobenem Zeigefinger zu einer Entscheidung zu drängen, dazu ist er alt genug.

Als guter Freund machte ich Martin stattdessen darauf aufmerksam, dass es bestimmte Indizien gibt, die eine Affäre verraten. Folgende Fettnäpfchen sollte Martin ... weiter auf Seite 2

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  • Bild des Benutzers Stefan Loher
    Stefan Loher
    14.03.2013
    Ich habe zwar NOCH nicht betrogen, aber falls ich es vorhabe, weiß ich, worauf ich achten muss. Danke du böser Junge :)
  • Bild des Benutzers AndreasBW1978
    AndreasBW1978
    03.08.2013
    Traurig, wenn man es überhaupt nötig hat fremdzugehen. Aber scheint ja leichter und weniger anstrengend zu sein als mit ihm bzw. ihr vernünftig zu kommunizieren.
  • Bild des Benutzers Bentis
    Bentis
    21.09.2013
    Hallo bose Jungs. ich glaube, dass man im Endeffekt nur sich selbst betrügen kann, denn der oder die Partnerin nehmen Änderungen früher oder später wahr. Wals ist die Alternative, wenn man dieses "Verlangen" verspürt??? Im Grunde ist es - natürlich aus meiner Sicht betrachtet - wesentlich einfacher, wenn man gleich zu Beginn einer Beziehung oder spätestens dann, wenn man eine gewisse "Lust auf fremdes Fleisch" nicht mehr aus dem Kopf bekommt, einfacher mit der besseren Hälfte einfach einmal sexuelle Gedanken auszutauschen. Was kann schon passieren, wenn man offen über dass spricht, was die Hormone so richtig auf Touren bring? Im schlimmsten fall stößt man auf Entsetzen und Unverständnis. Da habe ich zwei Möglichkeiten: Fremd gehen oder Trennung. Zweiteres erspart mir evtl. viele Jahre Enttäuschung und Frustration. Auch Heuchelei ist nicht gerade erfüllend, denn niemand ist frei von sexuellen Wünschen. Eine wirklich interessante und Klarheit verschaffende Alternative ist der Besuch eines Pärchen- bzw. Swingerclubs. Hier trifft man auf viele Gleichgesinnte Paare oder Einzelpersonen ab 18 Jahren. Jeder darf - keiner Muss ist in der Regel das Motto in jedem Club. Hier man man über seien sexuellen Phantasien sprechen, sie ausleben oder anderen, die das wünschen auch dabei zusehen. Man sollte sich allerdings vorher absprechen und die festgelegten Grenzen nicht überschreiten. Der Partner bzw. die Partnerin könnt es einem übel nehmen. Spätestens dann habe ich Klarheit darüber, welche Möglichkeiten mir zur Verfügung stehen. LG Bentis
  • Bild des Benutzers Isabelle
    Isabelle
    19.10.2013
    Jungs, Männer... spannend, was ihr hier so schreibt! Fremdgehen halte ich genau so wie mein Vorredner für völlig überflüssig... mittlerweile. Ich muss mit meinem Partner über Vorlieben und sexuelle Wünsche reden können und diese mit ihm auch ausleben dürfen. Alles andere ist meiner Ansicht nach Selbstbetrug und führt zu nichts als großer Enttäuschung. Da bleibt nur noch: Gleichgesinnte finden!
  • Bild des Benutzers Böser Junge
    Böser Junge
    20.10.2013
    Bin absolut mit dir, Isabelle ;)
  • Bild des Benutzers hw
    hw
    13.03.2014
    Daß die sexuelle Lust aufeinander mit der Zeit nachläßt, ist doch völlig normal und natürlich, da hilft auch kein Reden, denn das liegt an Hormonveränderungen - biochemisch alles längst zweifelsfrei nachgewiesen. Sexuelle Lust wird dabei durch Vertrautheit ersetzt. Nur meinen wir ja da immer gleich so einen Bohei darum machen zu müssen. Wie wäre es denn zur Abwechslung mal, offen und ehrlich damit umzugehen? Meint Ihr denn, die Mädels hätten weniger Lust auf tollen Sex? Tendenziell gehen sie sogar mehr fremd als Männer, sind allerdings besser im Verbergen. Mich ödet dieses zwangsmonogame entweder-oder-Dogma echt an. Geht offen damit um, gesteht Euch (damit sind beide Partner gemeint!) ein, daß euer Hormoncocktail im Laufe der Zeit nachläßt, daß Ihr beide Euch zwar noch liebt, aber auch Lust auf wieder aufregenden Sex habt, der miteinander aber immer schwieriger wird. Wie wäre es mit einer offenen Beziehung (= daß Sex mit anderen ausdrücklich erlaubt ist) oder auch Polyamorie (= daß man dauerhafte, beständige Liebesbeziehungen zu mehr als einem Menschen führen kann). Beide Formen setzen allerdings voraus, daß man sich von Besitzdenken löst, seinen Partner von der Leine läßt - und daß man sehr viel, sehr offen und vor allem RUHIG miteinander redet, über Gefühle (ja, Jungs, auch wir Männer müssen dafür darüber reden!), Bedürfnisse, Wünsche, Ängste (-> Eifersüchteleien!) undsoweiter. Übrigens wird erfahrungsgemäß allein dadurch die Beziehung sehr viel enger, inniger und beständiger. Und siehe da, auf einmal tun sich ganz neue Perspektiven auf, eine langfristige Partnerschaft UND sprudelnde Hormone miteinander zu verbinden... :D
  • Bild des Benutzers hw
    hw
    13.03.2014
    Mann, was für ein buggy Kommentarsystem. Zur besseren Lesbarkeit gesetzte Zeilenumbrüche werden allesamt rausgeworfen, somit aus einem gegliederten ein kaum lesbarer Fließtext gemacht, Einlog-Aufforderungen rausgegeben, obwohl der Kommentar schon auftaucht... :/ Der erste Kommentar kann dan mal weg, der zweite ist etwas überarbeitet. Auf die Polyamorie brachte mich übrigens ein junges Weibchen, gerade mal halb so alt wie ich, mit der ich gerade wegen ihrer völlig eifersuchtsfreien Offenheit gerade die tollste Zeit meines bisherigen Lebens verbringe. Lustigerweise sind wir beide mit dieser Offenheit monogamer als vorher... nur wenn wir wollen, können wir beide, ohne uns verstecken oder rechtfertigen zu müssen, egal ob es ein ONS eine Affäre oder noch enger wird. Und das ist ein tolles Gefühl, das ich nie wieder missen möchte! :D
  • Bild des Benutzers kellermeister
    kellermeister
    02.07.2016
    Wie lächerlich ist das denn? Wer muss denn noch "fremdficken" verheimlichen? ... ... ... Hat der Autor keine Selbstachtung? ... .... ... MANN tut was man will und fickt, was sich willig in den Weg stellt- die Bückhennen, machen das keinen Deut anders- die Interessanten zumindest. Die Trockenpflaumen und sperrigen Bretter können mir gestohlen bleiben.