Mimis Date-Geschichten, Folge 2: Blind Date mit Stalker

Weiter geht’s mit den super-duper Dating-Erfahrungen von Gespielin Mimi. Auf wen fällt sie diesmal rein, was lässt sie sich diesmal für einen Bären aufbinden? Die schockierende Wahrheit – jetzt!
Wer versteckt sich denn da?

Da ich jetzt schon einmal das Höschen runtergelassen und mich als Online-Daterin der Stunde Null offenbart habe, mache ich doch gleich mal weiter. Peinlicher als meine Blondinengeschichte geht es ja kaum noch. Kaum. Jaja.

Noch einen Schmetterlingsflügelschlag peinlicher ist nur meine zweite Date-Erfahrung. Ich habe den Namen des Typen vergessen, nennen wir ihn einfach Tim.
Mit Tim war alles anders. Er war der Erste, mit dem ich Chat-Sex hatte. Ganz zauberhaft und gar nicht pervers, unschuldig und genau das Richtige für ein 21-jähriges Mädchen vom Lande. Ich weiß noch, dass alles ganz harmlos anfing. Er sagte, er würde mich gern berühren, mich festhalten, ganz fest. „Ich auch“, tippte ich vorsichtig. „Ich will wissen, wie sich deine Brüste anfühlen…“ Wow. Einen kurzen Moment hielt ich inne. War das richtig? Aber es war ja alles nur virtuell und überhaupt nicht real. Warum also nicht? „Sie fühlen sich super an“, schrieb ich zurück und kicherte.

Den Rest des Nachmittags (ich nutzte damals einen PC in der Uni-Bibliothek) verbrachten wir damit, uns kleine Obszönitäten übers Internet zu schicken. Manchmal antwortete er einige Minuten nicht. „Ob er sich jetzt einen auf mich wichst?“, fragte ich mich dann und fühlte mich zum ersten Mal in meinem Leben wie eine Sexgöttin.

Neben den Schweinereien entwickelte sich eine Art Beziehung zwischen Tim und mir. Er war ja so sensibel. Wenn Papa mir mal wieder das Taschengeld gestrichen hatte, weil ich mich zu oft in Clubs und zu wenig im Hörsaal aufgehalten hatte, war Tim da. Er nahm mich virtuell in den Arm, küsste mich und sagte, dass wir ein Team wären und alle anderen Vollidioten. Für sein Verständnis und seine Weisheit bewunderte ich ihn sehr. Aber niemals fühlte ich mehr als Freundschaft. Okay, manchmal fühlte ich überaus viel Geilheit für ihn, aber das war was anderes.

Dann trafen wir uns. Tim jobbte als Fahrer und Verkäufer in einer mobilen Eisdiele und lud mich ein, ihn bei einer seiner Fahrten zu begleiten. Eis. Ein ganzer Wagen voll. Natürlich sagte ich ja. ... weiter auf Seite 2

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  • Bild des Benutzers Gast
    Gast
    27.09.2012
    eine wirklich wunderbare erschreckend reale geschichte, es kann immer passieren.. beängstigend
  • Bild des Benutzers josefgoode
    josefgoode
    15.07.2017
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